Cover: 1.200 Jahre Schwarza

1.200 Jahre Schwarza

817-2017

14,90 € inkl. 7 % USt., zzgl. Versand

Zwölf Jahrhunderte eines Ortes – erzählt mit der Geduld, die Geschichte verdient.

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Im Jahr 817 taucht der Name Schwarza erstmals in einer Urkunde auf – ein kleiner Ort am Südrand des Thüringer Waldes, eingebettet in eine Landschaft, die über Jahrhunderte Schauplatz stiller Beharrlichkeit war. Stefan Wogawa zeichnet die Geschichte dieses Ortes nach, von der frühmittelalterlichen Ersterwähnung über die Zeiten der Herrschaftswechsel, der Industrialisierung und der Kriege bis in die Gegenwart. Es ist die Geschichte einer Gemeinde, die nie im Zentrum der großen Ereignisse stand und gerade deshalb viel über das erzählt, was das Leben der meisten Menschen tatsächlich ausmachte: Arbeit, Nachbarschaft, Wandel, Verlust und Neubeginn.

Ortsgeschichte ist dann mehr als Chronik, wenn sie nach den Zusammenhängen fragt. Wogawa ordnet das Lokale in größere Linien ein – in die thüringische Territorialgeschichte, in wirtschaftliche Umbrüche, in die politischen Zäsuren des 20. Jahrhunderts. Was bedeutete es konkret, hier zu leben, als die Glasindustrie kam, als die Grenzen sich verschoben, als nach 1945 und nach 1990 jeweils eine ganze Ordnung verschwand? Das Buch gibt diesen Fragen Raum, ohne fertige Antworten vorzutäuschen, und stützt sich dabei auf Quellen, Dokumente und die materielle Überlieferung vor Ort.

Ein Buch für alle, die in Schwarza verwurzelt sind oder es einmal waren, und für Leser, die sich dafür interessieren, was Ortsgeschichte über die Mechanismen größerer Geschichte sichtbar machen kann.

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