Cover: Im Tal der weißen Pferde

Im Tal der weißen Pferde

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Ein Gaugraf, sein Sohn, eine verbotene Liebe und ein Verrat – Herbert Schida erzählt vom Thüringen des 6. Jahrhunderts, als ein Königreich noch zu retten war.

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Thüringen, um das Jahr 528. Das Königreich erstreckt sich vom Harz bis zur Donau, doch seine Tage sind gezählt. Die Franken rüsten zum Krieg, und im Tal des Gaugrafen Herwald, dessen Familie für ihre Zucht weißer Pferde weithin bekannt ist, verdichtet sich, was das ganze Land bedroht. Herwalds ältester Sohn Harald muss die Krieger auf den Kampf vorbereiten – und kann doch nicht bei Heidrun sein, der Frau, die er liebt. Schlimmer noch: In den eigenen Reihen verbirgt sich ein Verräter, der den Verteidigungsplan bereits dem Feind zugespielt hat.

Herbert Schida erzählt von einer Epoche, die in der Geschichtsschreibung oft nur als Fußnote erscheint – dem Ende des thüringischen Königreichs, das in den Machtkämpfen der Völkerwanderungszeit unterging. Sein Roman gibt dieser versunkenen Welt Gesichter und Alltag: den Rhythmus einer Adelsfamilie zwischen Pferdezucht und Kriegsvorbereitung, die Zerrissenheit zwischen persönlichem Glück und Pflicht gegenüber dem bedrohten Land. Die Frage, die über allem steht, ist nicht nur eine militärische – sie handelt davon, was bleibt, wenn Verrat das Vertrauen zersetzt, auf dem eine Gemeinschaft gründet.

Ein historischer Roman für Leserinnen und Leser, die sich für die frühmittelalterliche Geschichte Thüringens interessieren und bereit sind, sich auf eine Zeit einzulassen, in der über das Schicksal ganzer Völker in wenigen entscheidenden Wochen entschieden wurde.

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