Cover: Herr Hopper und das Seerosenboot

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Herr Hopper und das Seerosenboot

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Ein Frosch, ein selbstgebautes Boot und die leise Frage, ob der eigene Teich noch derselbe ist, wenn man einmal woanders war.

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Herr Hopper ist ein Frosch, und sein Teich ist seine Welt. Aber da ist ein Gedanke, der sich nicht abschütteln lässt: Was liegt hinter dem Schilfrand? Also baut er sich ein Boot – aus Seerosen, woraus sonst – und fährt los. Was ihn erwartet, sind keine Gefahren und keine Gegenspieler. Es sind Augenblicke am Ufer, Begegnungen unterwegs, die stille Weite eines Wassers, das er noch nie gesehen hat. Doreen Lasche erzählt davon in Sätzen, die sich Zeit nehmen, und Peter Voigt gibt dieser Geschichte Bilder, die das Gleiche tun.

Das Buch stellt eine Frage, die einfach klingt und es nicht ist: Was braucht es, um aufzubrechen? Herr Hopper ist kein Held, er pflanzt keine Fahnen und besiegt keine Drachen. Er ist einer, der sich traut, obwohl ihm niemand gesagt hat, dass er es tun soll. Und der unterwegs etwas begreift, das sich schwer in Worte fassen lässt – dass der eigene Teich ein anderer ist, wenn man einmal woanders war. Dass Mut nicht laut sein muss, um wirklich zu sein.

Ein Bilderbuch für Kinder ab dem Vorschulalter, das beim dritten Vorlesen andere Dinge zeigt als beim ersten. Und für Erwachsene, die wissen, dass manche Geschichten gerade deshalb tragen, weil sie leise bleiben.

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