Cover: Eine krautige Weihnacht

Eine krautige Weihnacht

Wer wissen möchte, warum Rosmarin auf den Tisch kam und Wacholder in der Wintersonnenwende brannte, findet hier ein stilles, duftend-praktisches Buch über das Wissen, das zwischen Fest und Feld einmal selbstverständlich war.

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Zwischen Adventskränzen und Kräuterbüscheln, zwischen Plätzchenduft und dem herben Aroma getrockneter Schafgarbe liegt eine Welt, die fast vergessen scheint. „Eine krautige Weihnacht" versammelt Geschichten, Rezepte und Überlieferungen rund um die Pflanzen, die einst selbstverständlich zur Weihnachtszeit gehörten – nicht als Dekoration, sondern als Teil eines Lebens, das den Rhythmus der Natur noch kannte. Hier geht es um Beifuß in der Weihnachtsgans, um Räuchern zwischen den Jahren, um die stille Kraft von Kräutern in der dunkelsten Zeit.

Das Buch stellt dabei eine einfache Frage, die weiter reicht, als man zunächst denkt: Was geht verloren, wenn wir die Verbindung zwischen Fest und Feld kappen? Wenn Weihnachten nur noch aus Konsum und Konvention besteht, ohne das Wissen darum, warum gerade Rosmarin auf den Tisch kam und welche Bedeutung der Wacholder in der Wintersonnenwende trug? Es geht nicht um Verklärung alter Zeiten, sondern um ein Wissen, das sich über Generationen bewährt hat – und das sich ohne Aufwand ins Heute holen lässt.

Ein Buch für alle, die Weihnachten mit den Händen begreifen wollen. Die gern etwas anrühren, aufbrühen, trocknen oder räuchern. Und die ahnen, dass in einer Handvoll Kräuter manchmal mehr Besinnlichkeit steckt als in jeder Lichterkette.

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