Cover: Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie

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Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie

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Hinter den Vitrinen und Präparaten naturkundlicher Museen liegen Gründungsgeschichten, die von Leidenschaft, Zufall und Widerstreit erzählen – dieser Band versammelt die Forschungen einer Jahrestagung, die diesen Geschichten nachspürt.

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Naturkundliche Museen zählen zu den meistbesuchten Institutionen unserer Zeit – doch ihre Geschichte reicht weit zurück, zu fürstlichen Naturalienkabinetten, privaten Sammlerleidenschaften und den wissenschaftlichen Aufbrüchen des 18. und 19. Jahrhunderts. Der vorliegende Band versammelt Beiträge der 28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie, die sich dem Themenkomplex „Gründungsgeschichten naturkundlicher Museen" widmete. Auf 408 Seiten entfaltet sich ein vielstimmiges Panorama jener Wege, auf denen aus Kuriositätensammlungen moderne Forschungseinrichtungen wurden.

Hinter den Vitrinen und Magazinen stehen Rahmenbedingungen, die selten erzählt werden: politische Konstellationen, die eine Gründung ermöglichten oder verhinderten, einzelne Menschen, deren Beharrlichkeit Sammlungen rettete, institutionelle Kämpfe um Deutungshoheit und Ressourcen. Die Beiträge nehmen unterschiedliche Perspektiven ein – wissenschaftshistorische, biografische, sammlungsgeschichtliche – und fragen dabei stets auch nach dem Verhältnis von Sammeln, Ordnen und Erkennen. So wird sichtbar, dass naturkundliche Museen nicht nur Bewahrer von Vergangenem sind, sondern Orte, an denen sich das jeweilige Verständnis von Natur und Wissenschaft einer Epoche ablesen lässt.

Ein Band für alle, die sich mit Wissenschaftsgeschichte, Museumskultur und den Biowissenschaften befassen – und die wissen wollen, welche Geschichten hinter den Sammlungen stehen, die heute Grundlage etwa der Biodiversitätsforschung sind.

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