Zwei Bilder, ein Reim. Was so einfach klingt, entpuppt sich als vergnügliches Kopfspiel: Auf jeder Seite dieses Büchleins stecken in den Zeichnungen zwei Begriffe, die sich reimen. Man sieht sie, man ahnt etwas, man sucht – und manchmal dauert es einen Moment länger, als man sich eingestehen möchte. Wer nicht weiterkommt, dem hilft ein begleitender Limerick auf die Sprünge, der die gesuchten Wörter augenzwinkernd verwebt.
Hinter dem Spiel steckt etwas, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen kennen: die Freude am Klang. Reime ordnen die Welt in Paare, die eigentlich nicht zusammengehören – und gerade deshalb zusammenfinden. Das Rätsel liegt nicht nur im Erkennen, sondern im Hinhören auf Sprache, im Hin- und Herwenden von Silben, im stillen oder lauten Ausprobieren. So schärft das Buch nebenbei den Sinn für Rhythmus und Wortklang, ohne dass es sich als Lehrwerk aufspielen müsste.
Ein Buch für neugierige Köpfe ab dem Vorlesealter – zum gemeinsamen Rätseln am Küchentisch, zum Wettstreit unter Geschwistern oder zum stillen Knobeln für sich allein. Es braucht weder Vorwissen noch besondere Regeln, nur offene Augen und ein Ohr für Sprache.