Cover: Gin Toxic

Gin Toxic

Die vermeintliche Liebe meines Lebens

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Was wir für die große Liebe halten, kann uns am tiefsten vergiften.

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Es beginnt, wie es oft beginnt: mit einem Blick, einem Satz, einem Gefühl, das größer scheint als alles, was vorher war. Eine Frau verliebt sich – restlos, rückhaltlos, mit jener Entschiedenheit, die keinen Rückzug kennt. Was folgt, ist keine Liebesgeschichte im gewohnten Sinn, sondern die Chronik einer Verstrickung. Die Grenze zwischen Hingabe und Selbstaufgabe verschwimmt, der Rausch kippt ins Toxische, und was einmal Nähe war, wird zur Falle. „Gin Toxic" erzählt davon mit einer Offenheit, die nichts beschönigt und nichts ausstellt.

Das Buch stellt eine Frage, die unbequem ist, weil sie an den Kern geht: Wie viel von dem, was wir Liebe nennen, ist tatsächlich Liebe – und wie viel davon ist Projektion, Bedürftigkeit, die Angst vor der eigenen Leere? Wo hört die romantische Erzählung auf, und wo beginnt die Selbsttäuschung? Die Autorin spürt diesen Bruchlinien nach, nicht als therapeutische Abhandlung, sondern als persönlicher Bericht, der sich seiner eigenen Widersprüche bewusst ist. Gerade darin liegt seine Ehrlichkeit: in der Weigerung, einfache Antworten zu geben, wo es keine gibt.

Ein Buch für alle, die wissen, dass man aus Liebe Dinge tut, die man sich im Nachhinein kaum erklären kann. Und für jene, die bereit sind, genauer hinzusehen – auf andere und auf sich selbst.

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