Cover: Einspruch im Namen der Arbeit

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Einspruch im Namen der Arbeit

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Vierzig Jahre lang hat Rolf Geffken für die Rechte der Arbeitenden gestritten – und dreißig dieser Geschichten lesen sich wie ein halbes Jahrhundert Republik.

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Dreißig Geschichten aus über vierzig Jahren vor Arbeitsgerichten, in Betrieben, zwischen Kündigungsschutzklagen und Streikrecht – Rolf Geffken erzählt von einem Anwaltsleben, das 1968 seinen Ausgangspunkt nahm und diesen nie verleugnete. Es sind Fälle, in denen es um Existenzen ging: um Menschen, die sich gegen Willkür im Arbeitsleben wehrten, um Belegschaften, die den aufrechten Gang versuchten, um juristische Auseinandersetzungen, in denen das Machtgefälle zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten sichtbar wurde wie selten sonst.

Zugleich ist dieses Buch eine politische Chronik der Bundesrepublik, gelesen von den Rändern her, von den Konflikten aus, die selten in Geschichtsbüchern stehen. Vergessene Episoden demokratischen Widerstands werden hier greifbar – nicht als Heldengeschichten, sondern mit den Niederlagen, den Enttäuschungen, den Momenten, in denen das Recht den Schwächeren nicht schützte. Geffken beschönigt nichts, aber er zeigt auch, wo Spuren blieben, wo Widerstand etwas verändert hat. Gregor Gysi hat dem Band ein Vorwort vorangestellt.

Ein Buch für alle, die wissen wollen, was Arbeitsrecht mit Demokratie zu tun hat – und warum die Frage, auf wessen Seite ein Anwalt steht, nie eine bloß juristische war.

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