Cover: Frauen für den Frieden

Frauen für den Frieden

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Zwei Frauen, die am Rand der großen Geschichte standen und dennoch in sie eingriffen – mit Briefen, Reden und dem Glauben, dass Frieden kein Traum sein muss.

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Eine junge Frau aus einfachen Coburger Verhältnissen reist nach Amerika, wird Lehrerin in Boston – und macht sich auf, zwei Millionen Unterschriften gegen den Krieg zu sammeln. Anna B. Eckstein gehört zu den vergessenen Gestalten der frühen Friedensbewegung, ebenso wie die Gothaer Deutsche Friedensgesellschaft, die in Thüringen für eine Idee warb, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts so gründlich widersprechen sollte. Dieses Buch erzählt von Frauen, die sich in einer Zeit der Aufrüstung und des Nationalismus dem Frieden verschrieben – allen voran Eckstein und Bertha von Suttner, deren Wege sich in der internationalen Bewegung kreuzten.

Was trieb diese Frauen an, gegen den Strom einer Epoche zu arbeiten, die auf den Ersten Weltkrieg zulief? Ecksteins Weltpetition, die sie 1907 der Haager Friedenskonferenz übergab, Suttners unermüdliches Werben, ihr Einfluss auf Alfred Nobels Stiftungsentscheidung – das sind keine Randnotizen der Geschichte, sondern Zeugnisse eines politischen Handelns, das Mut verlangte und wenig Aussicht auf Erfolg hatte. Das Buch fragt nach den Strukturen und Netzwerken, die dieses Engagement trugen, und nach den Gründen, warum solche Geschichten aus dem kollektiven Gedächtnis verschwinden.

Eine Lektüre für alle, die sich für die Wurzeln der Friedensbewegung interessieren, für thüringische und fränkische Regionalgeschichte jenseits des Bekannten – und für die Frage, was von politischem Engagement bleibt, wenn die Zeitläufte dagegen stehen.

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